Von der Begeisterung zum Unternehmen
Was als Begeisterung für 3D-Druck und Technik begann, entwickelte sich über Jahre zu einem eigenen Unternehmen.
Angefangen mit meinem ersten 3D-Drucker, dem Anet A8, habe ich mich intensiv mit der Technik auseinandergesetzt, experimentiert, verbessert und immer wieder Neues ausprobiert. Mit wachsender Erfahrung und steigender Qualität entstand schließlich die Idee, aus dem Hobby mehr zu machen.
Diese Timeline zeigt unseren Weg – von den ersten selbst gedruckten Teilen bis zu unserem heutigen Maschinenpark und unserer professionellen Produktion.
Mit dem Anet A8 begann unsere Reise in die Welt des 3D-Drucks. Damals war 3D-Druck noch deutlich weiter von dem heutigen Standard entfernt: Vieles musste selbst optimiert, angepasst und teilweise sogar komplett umgebaut werden. Besonders die Elektronik, Verkabelung und Mechanik boten viel Raum zum Experimentieren und Basteln.
Der Anet A8 war damit nicht einfach nur unser erster Drucker, sondern vor allem eine technische Spielwiese. Wir haben viel über Elektronik, Mechanik und die Funktionsweise von 3D-Druckern gelernt – und dabei schnell gemerkt, wie viel Potenzial in dieser Technologie steckt.
Mit dem Ender 3 wurde vieles einfacher und zugänglicher. Während beim Anet A8 noch sehr viel selbst gebaut und angepasst wurde, gab es für den Ender 3 bereits zahlreiche fertige Erweiterungen und Lösungen aus der Community.
Dazu gehörten beispielsweise fertige Sets für das automatische Vermessen des Druckbetts. Ein kleiner Sensor-Pin tastete dabei das Bett an mehreren Stellen ab und half dem Drucker, Unebenheiten auszugleichen. Solche Lösungen machten den Betrieb deutlich komfortabler und zeigten bereits, in welche Richtung sich der 3D-Druck entwickelte.
Der Ender 3 war für uns damit ein weiterer Schritt weg vom reinen Bastelprojekt und hin zu einem zuverlässigeren Werkzeug für unsere Projekte.
Mit dem P1S begann eine neue Phase. Was vorher viel Zeit und manuelle Arbeit erforderte, wurde deutlich einfacher und schneller. Der Fokus verschob sich immer mehr vom Experimentieren hin zur eigentlichen Entwicklung und Produktion.
Nach den ersten Jahren voller Experimente, Verbesserungen und unzähliger Drucke war Ende 2023 ein entscheidender Punkt erreicht. Die Technik war inzwischen so zuverlässig geworden und unsere Erfahrung im 3D-Druck so groß, dass aus einzelnen Drucken für Freunde und Bekannte mehr werden konnte.
Im Dezember 2023 wagten wir deshalb den Schritt in die Selbstständigkeit. Was zuvor hauptsächlich aus Interesse und als Hobby entstanden war, wurde nun zu einem echten Unternehmen. Mit dem Wissen aus den vergangenen Jahren konnten wir erstmals Produkte in einer Qualität und Zuverlässigkeit anbieten, hinter der wir auch gegenüber Kunden stehen konnten.
Aus „Kannst du mir das mal drucken?“ wurde ein Geschäftsmodell.

Der A1 mini ergänzte unseren Maschinenpark um einen kompakten und schnellen Drucker. Für kleinere Bauteile und schnelle Prototypen war er die perfekte Ergänzung. Dadurch konnten mehrere Projekte parallel umgesetzt werden.
Mit der Zeit erweiterten wir unseren Maschinenpark auch um Resin-Drucker. Während wir bei unseren FDM-Druckern vor allem auf Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und robuste Bauteile setzen, bietet der Resin-Druck ganz andere Möglichkeiten.
Durch die hohe Detailgenauigkeit lassen sich selbst sehr feine Strukturen, kleine Bauteile und komplexe Geometrien präzise umsetzen. Damit konnten wir unser Angebot um Anwendungen erweitern, bei denen die Detailtreue und Oberflächenqualität im Vordergrund stehen.
Der Resin-Druck ist für uns deshalb keine Alternative zum FDM-Druck, sondern eine wichtige Ergänzung. Je nach Anforderungen des Projekts können Sie das passende Druckverfahren wählen – mit dem gleichen Anspruch an Qualität und Präzision.

Bei unseren Druckern setzen wir bewusst auf das Ökosystem von Bambu Lab und dessen hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit. Mit der Kobra 3 Max kam deshalb kein Wechsel unseres Qualitätsstandards, sondern eine gezielte Ergänzung unseres Maschinenparks.
Der Grund dafür war vor allem die Größe: Bambu Lab bot zu diesem Zeitpunkt keinen Drucker mit einem vergleichbaren großen Bauraum an. Für Sondergrößen und besonders große Bauteile benötigten wir deshalb eine Maschine, mit der sich solche Projekte überhaupt realisieren lassen.
Die Kobra 3 Max bietet einen Bauraum von 420 × 420 × 500 mm (B × T × H) und ermöglicht es uns dadurch, auch sehr große Bauteile in hoher Qualität und – wo möglich – aus einem Stück zu fertigen. Projekte, die mit unseren Bambu-Lab-Druckern aufgrund der geringeren Baugröße geteilt oder auf mehrere Drucke aufgeteilt werden müssten, können so deutlich einfacher umgesetzt werden.
Die Kobra 3 Max ergänzt unseren Maschinenpark damit genau dort, wo zusätzliche Baugröße benötigt wird. Unser Anspruch an Qualität und Zuverlässigkeit bleibt dabei unabhängig von der Größe des Bauteils derselbe.
Mit dem H2S beginnt das nächste Kapitel unserer 3D-Druck-Reise. Neue Materialien, höhere Anforderungen und noch mehr Möglichkeiten eröffnen uns weitere Wege. Und eines ist sicher: Die Entwicklung geht weiter.
In der Zwischenzeit haben wir unseren Druckerpark kontinuierlich erweitert und dabei immer wieder in neue Technologien, größere Bauräume und zuverlässigere Maschinen investiert. Jeder neue Drucker hat dabei seinen eigenen Zweck und hilft uns, unterschiedliche Anforderungen und Projekte effizient umzusetzen.
Was mit einem einzelnen Anet A8 als Hobby begann, ist mittlerweile zu einer umfangreichen eigenen Produktionsumgebung gewachsen. Heute verfügen wir über mehr als 30 3D-Drucker, mit denen wir verschiedene Materialien, Druckverfahren und Bauteilgrößen abdecken können.
Durch diesen großen Maschinenpark sind wir in der Lage, mehrere Aufträge und Projekte gleichzeitig umzusetzen und unsere Produktion flexibel an die jeweilige Nachfrage anzupassen.
Aus einem einzelnen Drucker wurde ein ganzer Maschinenpark – und damit die Grundlage für unsere heutige Produktion.
Unsere Experten
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